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Chorkonzert:

„Das Volkslied im Wandel der Kunst“

Vokalensemble »ausserdem«, Kremsmünster
 
Programm:
 
I „Ich weiß ein Maidlein hübsch und fein...“
 
II „Mondbekränzte Zaubernacht...“
 

Aus dem Programmheft:
Vokalensemble »ausserdem«, Kremsmünster
 
Gegründet 1987. Zwanzig Sängerinnen und Sänger aus Kremsmünster und Umgebung.
 
Programmschwerpunkte: Weltliche und geistliche Musik der Renaissance, Romantische Chorwerke, Internationales Volksliedgut, Vokalmusik des 20. Jahrhunderts, Musical- und Schlagerbearbeitungen.
 
Auftritte: Regelmäßige Konzerttätigkeit in Kremsmünster (Sommerkonzerte im Kaisersaal des Stiftes, Silvester-Konzerte im Kulturzentrum, geistliche Konzerte und Meßgestaltungen in der Stiftskirche sowie in den Filialkirchen Heiligenkreuz und Kirchberg.
 
Madrigal- und Liedkonzerte in Oberösterreich und Tschechien;Auftritt bei der Linzer Konzertreihe Musica Sacra mit geistlicher Chormusik aus dem Stift Kremsmünster; Aufführung großer Orchestermessen in Zusammenarbeit mit modernen Ensembles (u. a. Franz Schubert, Messen in Es-Dur, As-Dur; Anton Bruckner Messe in d-Moll).
 
Musikalische Leitung: Gründung und Aufbauarbeit durch Mag. Alfred Weinmeier, Kremsmünster. - Seit 1996 liegen Programmgestaltung, chortechnische Weiterbildung der Sängerinnen und Sänger und musikalische Gesamtleitung in den Händen des Linzer Gesangspädagogen Josef Pichler.


I - Ich weiß ein Maidlein hübsch und fein...

Große und kleine Komponisten haben immer schon auch Melodien bearbeitet, die sie dem musikalischen Allgemeingut des Volkes entnommen haben. Einerseits, um Chören anspruchsvolle Sätze zu liefern, andererseits auch um an den einfachen Melodien ihre Kunstfertigkeit zu erproben.
 
Nicht zuletzt dürfte wohl auch der Text- meist die Darstellung aller möglichen Varianten von Liebesleid und Liebesfreud - der Anlaß gewesen sein, sich einer Volksweise zu widmen. Besonders in der Romantik war die schlichte musikalische und poetische Ausdrucksweise vieler Lieder sogar Vorbild für die eigene künstlerische Arbeit. Die Chorsätze spiegeln dabei die satztechnischen Eigenarten der Zeit, in der sie entstanden sind: in der Renaissance der polyphone Liedsatz, in der Romantik der malerische, harmonisch angereicherte Satz, im 20. Jh. der durch Dissonanzen angereicherte Satz, mit dem Bestreben, die nationalen und historischen Stilelemente zu bewahren.
 
In unserem Programm hören sie neben einfachen »Gebrauchssätzen« unbekannter Tonsetzer auch Kompositionen von bedeutenden Meistern ihres Faches, wie zum Beispiel J. Arcadelt, J. Brahms, H. Distler und J.N. David.

II - Mondbekränzte Zaubernacht...

Welche musikalische Epoche paßt besser zu einem Konzert in einem von malerischer Landschaft umgebenen Dreiseithof in einer lauen Sommernacht, als die für Naturerscheinungen besonders empfängliche Romantik?
 
Der Wald, besonders ins diffuse Licht des Mondes getaucht, bildet ein zentrales Thema für die Dichter des 19. Jahrhunderts Komponisten fühlten sich gerade von diesen Texten besonders inspiriert und komponierten einige ihrer schönsten Werke nach ihnen.
 
Wir singen unter anderem Werke von J. Brahms, F. Mendelssohn-Bartholdy, H. Wolf und lassen auch eine viel zuwenig beachtete Komponistin zu Wort kommen: Fanny Hensel, die Schwester von Mendelssohn-Bartholdy.

 

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