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Kirchberg ob der Donau 

NATUR - MUSIK - SPRACHE - KULINARIUM - GESCHICHTE

Programm
zum 225.Geburtstag Franz Grillparzers 2016
und zum 25. Jubiläum des Kulturvereins

Prolog; zur Begrüßung

Heute wird ganz zu Recht auf den Wert des Regionalen hingewiesen. Das Theater am Grillparzerhof versteht sich in erster Linie als kultureller Nahversorger der Region. Dem Programm im Sommer 2016 liegt ein Gedanke zugrunde, den Martin Buber treffend formuliert: „Ich und Du…“  
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„Zu Besuch beim armen Spielmann“ nach F. Grillparzer

Die eigens erarbeitete Fassung des armen Spielmanns von Franz Grillparzer zeigt die Beziehung des einzelnen Künstlers zur Gesellschaft. Es handelt sich um eine Installation.
Besuchen Sie Gabriele Rieß, die das liest, was Reinhold Moritz in einem anderen Raum spielt. Zwei begehbare Räume und zwei Behauptungen über die Gestalt des armen Spielmanns. Erfahren und erleben Sie ein und dieselbe Textfassung nach dem Original von Grillparzer durch zwei unterschiedliche Arten der Darstellung – einer lesend und einer „schauspielend“ vorgetragen!

Gabriele Rieß

Gabriele Rieß wurde 1955 in Markt St. Florian geboren. Nach Abschluss des Lehramtsstudiums begann sie ihre Unterrichtstätigkeit mit den Fächern Deutsch, Geschichte und Bühnenspiel.
Sie beschäftigt sich gern mit der Gestaltung von Lesungen, die sie zu verschiedenen Themen und in unterschiedlichem Rahmen anbietet, wobei die Schwerpunkte vor allem auf Frauenliteratur und Künstlerbiographien liegen.
Einige Programme:
„Beredte Frauen“ ( Literatur von Lina Loos bis Marlene Streeruwitz)
„Jeder ist anderswo ein Fremder“ (Literatur von deutsch schreibenden ImmigrantenInnen)
„In Mutters Schuhen“ (Literatur zum Muttertag)
„Schreiben aus einem tiefen Gefühl heraus“ (Porträt von Virginia Woolf)
„Eine Frau kann sehr wohl“ (Porträt von Marie von Ebner-Eschenbach)
„Die Musik will gar nicht rutschen ohne Dich“. Aus dem Briefwechsel von Fanny und Felix Mendelssohn.

Reinhold G. Moritz

1966 geboren, wuchs in Deutschkreutz, Mittelburgenland auf. Nach einer Ausbildung zum Elektrotechniker war er eineinhalb Jahre als Bau- und Landarbeiter in Canada und den USA tätig.
Seine Ausbildung zum Schauspieler erhielt er am Wiener Graumann Theater (Marion Dimali, M. Mohapp, Rupert Henning, Michael Niavarani) sowie bei Eva Zilcher, Johanna Brix und Svenja Schreiber. 1994 Bühnenreifeprüfung.
Engagements u.a. am Volkstheater Wien, Schauspiel Frankfurt, Landestheater Linz, Stadttheater Klagenfurt, Rabenhof Wien, Wiener Festwochen, Philharmonie Luxembourg, Theater Rampe Stuttgart, Theater der Jugend Wien, Dschungel Wien, Theater Phönix Linz, Sommerspiele Melk, Kultursommer Helfenberg, Wald1/4erHoftheater, Werk X Wien
Zuletzt: „Komödie der Irrungen“, Salzburger Festspiele (Regie: Henry Mason),
als „Njegus“ in der „Lustigen Witwe“ am neuen Musiktheater Linz,
Silvio in „Die Kaktusblüte“, Festspiele Berndorf.
Arbeiten für Film und Fernsehen u.a. „Atmen“ (Regie Karl Markovics), „Cop Stories“ / ORFeins (durchgehende Rolle „Vickerl“), Soko Donau, „Die Kleinen und die Bösen“ (R: Markus Sehr) im Wettbewerb beim Münchner Filmfest.
Auszeichnungen:
Stella 08 – „Herausragende Einzelleistung“ für Die Wanze- der neueste Fall Stella 2010 – „Herausragende darstellerische Einzelleistung“ für das Solo Nipplejesus sowie als „Ahab“ in Moby Dick „Best Actor in a Short Film“ beim 6th Dada Saheb Phalke Film Festival 2016 in Dehli, India für die Rolle Harry Meier in „Die Postgötter“.
Leseprogramm „0,75l Weinlese - Kostproben aus dem literarischen Weinkeller“. Passionierter Hobbyweinbauer (ca. 1000 Rebstöcke Blaufränkisch im Mittelburgenland). Leidender Austria Wien Anhänger.

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