Kulturverein
„Freunde des Theaters am Grillparzerhof“
Welturaufführung der Oper „Don Quixote“ (Libretto: Rolf Rettberg)
auf dem Grillparzerhof, 1997.
(ARCHIV-Seite! last update 1997)
Erstaufführung der Oper DON QUIXOTE am Grillparzerhof 1997, Ausführende:
- Karlheinz Schrödl
- Rolf Rettberg, Libretto
- Georg Leopold, Musikalische Leitung
- Klaus Kuttler, Bariton
- Dagmar Hödl Mezzosopran
- Gerhard Lehner , Bariton
- Josef Oberauer, Tenor
-
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Rolf Rettberg, Libretto
Rolf Rettberg wurde am 4.5.1948 in Bremen geboren. Abitur, 1977, Studium der Sozialwissenschaften, Diplomarbeit. Einige Prinzipien einer emanzipatorisch orientierten Sozialforschung. Ein Beitrag zur Methodenkritik. 1977-1983 Tätigkeit in den Bereichen Drogentherapie und Drogenforschung Bremen. 1983-1985 Ausbildung zum Buchhändler. 1985 Übersiedlung nach Spanien, Leitung der Deutschen Buchhandlung, Madrid. Journalistische Tätigkeit für Scherzo, Tranvia und Gründung der spanischen Literatur- und Musikgesellschaft Haendel & Company. Organisation klassischer Konzerte, Gastauftritte in Madrid und Wien, Lebt seit 1992 in Wien und Madrid.Georg Leopold Musikalische Leitung
Geboren 1964 in Graz. Studium von Klavier und Violine am Grazer Konservatorium. Dirigierstudien bei Prof. Milan Horvath an der Musikhochschule Graz und bei Prof. Karl Österreicher an der Wiener Musikhochschule. 1990-92 künstlerische Leitung der Chor- und Orchestervereinigung Wiener Tonkunstvereinigung - Aufführungen von Carmina Burana, Die Schöpfung, Beethovens Trippelkonzert und VIII. Sinfonie u.a. Als Korrepetitor bei Salzburger Festspielen 1991 (ORF-Sinfonieorchester) und als Solorepetitor in Essen 1992 (Aalto-Musiktheater), dort auch als Pianist tätig. 1994 Debut als Operndirigent in Essen (Cosi Fan Tute). Seit September 1994 am Linzer Landestheater als Korrepetitor mit Dirigierverpflichtung, ab 1997/98 als Chordirektor und Kapellmeister in Linz verpflichtet.Klaus Kuttler, Bariton
Klaus Kuttler Geb. 1971 in Wels. Musikgymnasium Linz, Matura 1991. Hauptfachstudium Klavier am Brucknerkonservatorium Linz, vier Jahre Oboe.
Seit 1988 Komposition, 1990 Abschlußdiplom für Theorie mit »Sehr Gut«.
Zahlreiche Kompositionsaufträge, 1992 Erhalt des Schiff-Stipendiums. Gesang: Auf Anraten von Prof. B. Sulzer Beginn des Gesangsstudiums 1988; u.a. seit 1995 Gesang bei Prof. Kahry, Lied, Oratorium bei Kammersänger Walter Berry. 1933 Soloauftritt mit Berry bei den Bernstein-Tagen im Brucknerhaus. 1993: 1.Preis und Sonderpreis der OESTIG beim Bundesjugendwettbewerb »Jugend musiziert«. Solist bei der Mathäus-Passion von Brüggemann.1.Preis und Sonderpreis des Rotary Clubs beim Bundeswettbewerb »Jugend musiziert« 1995.
Seit 1992: Zahlreiche Konzerte im In- und Ausland.
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Georg Nigl, Bariton
[war als Bariton vorgesehen]
Geboren 1972 in Wien. 1981-1987 Mitglied von Wiener Sängerknaben, ab 1984 erster Sopransolist. Weitere musikalische Ausbildung am BORG 1 in Wien. 1988 Engagement für eine Hauptrolle am Akademietheater (An der Donau von Achternbusch), 1990 Beginn eines Gesangstudiums bei Prof. Sparber und bei Prof. Sartorius an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien, und Studium der Musik und Theaterwissenschaften an der Universität Wien. Seit diesem Jahr zahlreiche Engagements (u.a. Kaiser Franz Joseph in Musical Sissy und Romy). 1995 Mitwirkung bei den Wiener Festwochen unter Nicholaus Harnoncourt und Jürgen Flimm am Theater an der Wien. 1995 erster Liederabend mit Liedern von Schumann und Wolf in Wien. Darüber hinaus reichhaltige Konzerttätigkeit mit dem Schwerpunkt Mozart, Alte Musik und Moderne im In- und Ausland.Gerhard Lehner (Bariton)
Geboren 1954. Beginn seiner künstlerischen Laufhahn bei den Wiener Sängerknaben. Gesangsstudium am Mozarteum Salzburg. Absolvierung der Schauspielprüfung l987. Seither künstlerischer Leiter des klagenfurter ensembles. Tätigkeit als Schauspieler beim ke und an der Studiobühne Villach, zuletzt in Die Räuber von Egyd Gstättner und In der Strafkolonie nach F. Kafka, Tätigkeit als Sänger beim ke und in Koproduktionen mit dem TheaterAufstanD Wels, zuletzt in den Uraufführungen Ein etwas seltsames Abendessen von Gunter Waldek, Gorbatschow von Franz Hummel und Der Steinerne Gast von Alexander Dargomyszky.Josef Oberauer (Tenor)
Geboren 1952 in Ried im Innkreis. Absolvent des Brucknerkonservatoriums in Linz, Abschluß der Karajan-Meisterklasse in Salzburg und Diplom am Conservatoire de Musique in Genf bei Eric Tappy. Engagements: u.a. Kammeroper Wien, Landestheater Salzburg, am Stadttheater St. Gallen, Landestheater Linz und Salzburger Festspiele. Künstlerischer Leiter des TheaterAufstanDs Wels, Produktionsleiter, Sänger und Schauspieler. Seit 1984 Mitwirkung bei zahlreichen freien Produktionen wie Zauberflöte von W.A. Mozart als Kulturaustauschprojekt mit der Slowakei/Presov und Albanien/Staatsoper Tirana; Zusammenarbeit mit Franz Hummel, z.B. König Ubu am Landestheater Salzburg, An der schönen blauen Donau beim klagenfurter ensemöle, in Wels und Frankfurt.Alfred Werner (Baß)
Geboren in Wien. Debut an der Wiener Kammeroper. Engagements als Bariton im ersten Fach am Landestheater Coburg, anschließend am Landestheater Linz. Seit dieser Zeit breites Repertoire vom italienischen Kavaliersbariton bis zum deutschen Heldenbariton-Fach. Zahlreiche Gastspiele, in der Folge Engagements an den großen internationalen Opernhäusern: Doktor in Die Nase von Dimitri Schostakowitsch (Regie: Johannes Schaaf) an der Frankfurter Oper, Mary in DieSoldaten von Bernd Alois Zimmermann (Regie: Harry Kupfer) an der Wiener Staatsoper und an der Opera de Bastille in Paris, Kabul? in Kehraus um St. Stephan von Ernst Krenek an der Wiener Staatsoper, Gastspiele am Gran Teatro del Liceu in Barcelona. In letzter Zeit Erweiterung seines Stimmfachs um das Baßregister.Dagmar Hödl (Mezzosopran)
Geboren in Feldbach/Steiermark. Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Graz; Diplome in den Fächern Oper, Lied und Oratorium. 1987 und 1991 Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert. Intensive Beschäftigung mit Werken des 20. Jahrhunderts und zeitgenössischer Musik: Engagements bei Steirischer Herbst, Styriarte und Europäischer Kulturmonat; Gastverträge am Opernhaus Graz, Landestheater St.Pölten, Kammeroper Schloß Reinsberg und am Stadttheater Klagenfurt. Mitwirkung beim klagenfurter ensemble als Donna Laura in Der Steinerne Gast von Alexander Dargomyszky.Karlheinz Schrödl
Der Komponist Karlheinz Schrödl wurde 1937 in Wien geboren. Nach lnstrumentalstudien am Konsavatoriun Wien und Studium der Rechtswissenschaften in Wien erfolgte die Ernennung zum Richter und der Abschluß im Fach Klarinette. 1965 gründete Schrödl die Kammermusikgruppe Die Kontraste, mit der er im In- und Ausland konzertierte. Ab 1969 Kompositionsstudium bei Erich Urbanner an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Wien. Er schreibt Kammermusik und Orchesterwerke und erhält 1978 den Preis des Wiener Kunstfonds und 1979 einen Preis beim Kompositionswettbewerb für zeitgenössische Hausmusik. Fiir die Oper Die Tür erhält Schrödl 1982 den Preis des Carl Maria von Weber - Wettbewerbes für Kammeropern der Staatsoper Dresden. Diese Oper wird 1984 in Dresden uraufgeführt und erlebte mehr als fünfzehn Aufflührungen. 1982 und 1983 ist Schrödl künstlerischer Leiter Neuer Musik in Niederösterreich. Nach Beschäftigung mit Theater - Ballettmusik schreibt er eine Kinderoper und zwei Einakter, schließlich die große Oper Der verdammte Engel nach einem Text von Heinz K. Unger. Diese Oper wurde 1985 vollendet und 1988 konzertant bei der Gesellschaft der Musikfreunde uraufgeführt. 1991 entsteht die erste Symphonie. Im Jahr darauf erhält Schrödl den 1. Preis des Kompositionswettbewerbes des Konservatoriums der Stadt Wien für das Kammermusikwerk Siringa. In der Folge schreibt er auf Auftrag Instrumentalkonzerte für Flöte, Klarinette, zwei Doppelkonzerte and Orchesterwerke. 1994 erhält er den Auftrag, für das Dorking Chamber Orchestra ein Violinkonzert zu schreiben. Ab 1995 Zusammenarbeit mit dem Dichter Rolf Rettberg. Es entstehen das Melodram Horror Vacui und die Oper Don Quixot. Iin diesem Jahr beendet er auch sein Sinfonisches Oktett für 8 Bläser.WerklisteKarlheinz Schrödl
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