Kulturverein „Freunde des Theaters am Grillparzerhof“
BUCHVORSTELLUNG
Ein Souvenir mit Zeichnungen
von Linz
„Die himmelblaue Straßenbahn“
Erscheinungsjahr: 2009
Umfang/Format: 50 Seiten; illustriert; 20 cm x 20 cm
Einband/Preis: Pp. / 18 EUR
Sachgruppe: K Kinder- und Jugendliteratur
ISBN 978-3-200-02268-3
nicht gebraucht wird, und keinen einzigen Freund hat, mit dem man reden kann.
Doch die Geschichte erzählt auch, wie sich durch Hilfsbereitschaft plötzlich alles verändern kann und spannende Erlebnisse möglich werden, wenn man keine Angst hat, Neues kennen zu lernen. Unerwartet findet man einen Freund. Egal wie dieser Freund aussieht, wenn man sich gut versteht, dann ist man nicht mehr einsam und allein.
LESEPROBEN:
Es war einmal in einer Stadt… keiner Großstadt, aber auch in keiner Kleinstadt, eben in einer mittleren Stadt. Diese Stadt war nicht besonders schön, aber auch nicht häßlich - eine nette, mittlere Stadt. Diese Stadt war also mittelgroß und mitten durch die Stadt floss ein mittelgroßer Fluss, nicht besonders schön, aber auch nicht häßlich, und über diesen Fluss spannte sich eine mittelgroße Brücke. Alles in der Stadt war so mittel.
… Nun lebten in der Stadt natürlich auch Menschen. Nicht so viele wie in einer Großstadt, aber doch eine ganze Menge. Die Bewohner dieser Stadt mussten wie die Bewohner anderer Städte auch zur Arbeit oder in die Schule oder zum Bahnhof. Es gab in dieser Stadt natürlich, wie in anderen Städten auch, Straßen, in denen Autos und Fahrräder fuhren und Menschen, die zu Fuß gingen. Es gab auch Autobusse, aber es gab doch noch etwas: nämlich eine Straßenbahn.